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Eine Gedankensammlung

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Lästeritis

12. Oktober 2020

Lästern wird interessanterweise sehr oft als «selbstverständlich» in der Kommunikation zwischen zwei Menschen betrachtet. Dabei ist es energetisch gut zu wissen, was bei diesem Prozess passiert.

Einerseits sind wir quantenphysisch alle durch ein Feld miteinander verbunden. Das bedeutet konkret, dass wenn du nun z.B. mit deiner Freundin über eine Drittperson lästerst, ist diese Drittperson energetisch und über das Feld bei euch anwesend und bekommt alles mit, auch wenn diese nicht mit ihrem physischen Körper anwesend ist. Mit dem Energiekörper ist das Gesagte abgespeichert und eben mit euch verbunden. Dies zu wissen, ist eine enorme Verantwortung und das Gesagte sollte bedacht und weise gewählt werden. Du kennst das bestimmt, wenn du einfach irgendwoher «weisst oder spürst», ob dir eine Person wohl gesonnen ist oder nicht und ob du dich wohl bei dieser fühlst oder nicht.

Andererseits ist die Qualität von Worten und Gedanken bedeutend, denn sie schwingen unterschiedlich und mit verschiedenen «Funktionen». Das Blogbild zeigt, was für interessante Energieschwaden Lästeritis verursacht. Diese sind am liebsten da, wo schlecht über andere geredet, geflucht oder sonstwie böse gedacht oder gehandelt wird. Das clevere an diesen Schwaden ist, dass sie Energie von der jeweiligen Person absaugen. Vielleicht ist es dir schon mal aufgefallen, dass du dich nach einer Lästeraktion kurzzeitig gut fühltest, es dir aber anschliessend schnell schlechter ging oder du müde wurdest? Lästeritis ist Nahrung für diese Schwaden und entzieht dir Energie, solange du in dieser niedrigen Energie bist. Vielleicht magst du dich mal fragen, wieso du es überhaupt brauchst, dass du über andere lästerst. Ist es etwas, das dich an dieser Person stört? Ist es eine Eigenschaft, die du dir selber gerne erlauben würdest zu leben, es aber nicht tust? Oder hilft es dir einfach nur, dich besser zu fühlen, wenn du auf die Fehler anderer schaust? Obwohl es vielleicht viel angenehmer für dich wäre, wenn du das eine oder andere Thema endlich angehen würdest und so einen grossen Schritt weiter kämst?

Lästeritis hängt eng mit den eigenen Glaubenssätzen und Limitierungen zusammen, die du dir selber erzählst. Nur weil du dir selber, durch deine eigenen Limitierungen, etwas oder eine Funktionsweise nicht vorstellen kannst, oder du nicht an etwas glauben willst, dann bitte verschone andere damit, dass du ihnen deine Begrenzung aufdrängen willst. Denn es ist dein Glaubenssatz und nicht der, der anderen. Vielleicht erlauben sich andere eben genau das, was du dir selber nicht erlaubst und werden dadurch wachsen können. Dann sei bitte so ehrlich zu dir selber, dass es für dich im Moment okay so ist, wie es ist und wie du gerade bist. Und dass es auch okay ist, dass andere frei von dir, wachsen dürfen und werden, da sie offen sind für die kreativsten Lösungen und Wege, die das Leben schliesslich immer wieder bietet.

Das tollste ist doch, dass du dir JEDERZEIT die Erlaubnis geben kannst, deine Meinung und deine Gedankenhaltung zu ändern, so dass auch du in die Freude, in die Fülle und  in den inneren Frieden kommen kannst. So kann sich dein Leben vom einen Augenblick auf den anderen in eine ganz neue und schöne Richtung bewegen. Frage dich einfach, wie sehr du das Drama wirklich brauchst und wie sehr dich das Schuldzuweisen an Andere wirklich glücklich macht? Wenn du bereit bist, einen wirklikch guten Unterschied in deinem Leben zu machen, dann freu ich mich, wenn ich dir dabei helfen darf.

Ja, ich will jetzt mein Leben positiv verändern. =)

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Selbstzweifel

24. August 2020

Bestimmt kennst du die innere Stimme, die dir manchmal Dinge sagt wie: «Das schaffst du nicht!» oder «Wieso solltest gerade du das können?» etc. Diese Selbstzweifel lassen dich verunsichert und alleine im Regen stehen. Denn hilfreich, konstruktiv oder motivierend klingt anders. Schön und gut – nur, wie sollst du nun mit dieser zweifelnden und nagenden Stimme in dir umgehen?

Zuerst einmal hilft es enorm, wenn du das nächste Mal, wenn dich der Selbstzweifel in Frage stellen will, ein WIE vor die Frage setzt. Denn mit dem WIE davor – z.B. «WIE schaffe ich das?» – verändert sich der Fokus umgehend. Durch das WIE lässt du Spielraum offen für Möglichkeiten und dein Gehirn sucht so nach Lösungen. Du befreist dich durch das WIE von Begrenzungen und Blockaden.

Es kann auch sein, dass die Selbstzweifelstimme ein konditioniertes Muster z.B. aus deiner Kindheit ist, weil dir dein Lehrer immer sagte, dass du «X» nicht gut kannst und nun hörst du diese Kritikerstimme wieder und wieder. Halte das nächste Mal gerne inne und achte dich genau darauf, ob dies nun wirklich von dir kommt, oder ob es sich um eine Kritik von jemand anderem handelt. Dann darfst du dich gerne entscheiden, ob du diesen Zweifel noch behalten oder ihn transformieren willst. In dem du dich folgendes fragst, veränderst du deine Sichtweise auf den Zweifel und kannst ihn anschliessend loslassen: «Ist das für mich noch wahr?», «Woher kommt dieser Glaubenssatz/diese Kritik?», «Muss ich das noch glauben?», «Ist es womöglich viel besser für mich, diese veraltete Überzeugung nun endlich aufzugeben?».

Falls die Selbstzweifel jedoch so stark an dir nagen, dass du dich total blockiert, verunsichert und ängstlich fühlst, kann es helfen, ein Erfolgstagebuch oder -journal zu führen. Dies machst du, indem du über einen längeren Zeitraum (z.B. über drei Monate) täglich mindestens drei Dinge darin notierst, die dir richtig gut gelungen sind. Du kannst mit kleinen Erfolgserlebnissen beginnen, wie z.B., dass du heute immer die Treppe gelaufen bist, anstelle mit dem Aufzug, oder dass du heute nur zwei Mal in den sozialen Medien surfen warst, oder dass du heute ein neues Buch zu lesen begannst, etc. Wenn du deinen Fokus von aussen (das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite) nach innen lenkst und dich auf deine Begabungen und Talente achtest und sie auch via Journal würdigst, dann beginnt deine Selbstsicherheit und dein Selbstwert zu wachsen und auch dein Vertrauen in dich selber, in dein Können und in dein Sein. Dies ist wie ein Muskel, der trainiert werden will, um stärker zu werden. Deshalb ist es wichtig, dir regelmässig immer wieder bewusst zu machen, was dir gut/grossartig/galaktös gelungen ist. Dadurch beginnt dein Unterbewusstsein dies als Tatsache abzuspeichern und glaubt fest daran. Das wird auch «Autosuggestion» genannt. Denn wenn du dich entscheidest, etwas zu glauben, dann wird es für dich zur Wahrheit. Wenn du anders denkst, sind auch deine Lebenswege und Erfahrungen anders. Die Macht ist also mit dir. =)

Manchmal gibt es aber auch einfach Tage, an denen die Selbstzweifel so laut sein können, dass du nichts anderes mehr hörst. Dann kann es enorm helfen, wenn du diese Zweifel laut ausrufst/schreist und währenddessen in ein Kissen oder eine Decke boxt. Dadurch löst du dich von diesen Zweifeln und lässt die Energie wieder frei fliessen. Es kann auch sehr helfen, dabei Applaus oder dein Lieblingslied abzuspielen und dir vorzustellen, wie dir eine Menge freudig zujubelt, während du dich von diesen Zweifeln löst. Danach wirst du dich viel befreiter fühlen und kannst diese Gedanken neutraler betrachten.

Buchempfehlungen:

  • «Safari des Lebens» von John Strelecky
  • «Sorge dich nicht – lebe!» von Dale Carnegie
  • «Die Gesetze der Gewinner» von Bodo Schäfer
  • «Die Mäusestrategie für Manager» von Spencer Johnson
  • «Das grosse Buch für Körper und Seele» von Louise L. Hay
  • «Die Kunst ein kreatives Leben zu führen» von Frank Berzbach
  • «Das Wunder Ihres Geistes» von Dr. Joseph Murphy

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Wer bist du?

21. Juli 2020

Bist du auch schon gefragt worden, wer du denn bist? Wie war deine Antwort auf diese Frage? Bist du die Summe deiner Hobbies, deiner Gedanken oder definierst du dich über deine Arbeit?

Wenn du alles weglässt, was du tust und nur mit deinem innersten Kern antwortest, was kommt dabei heraus?

Unsere Gedanken sind Informationen, die kommen und gehen. Du bist diese Gedanken jedoch nicht. Unser Körper dient uns als biologisches Gefäss (wie ein Taxi durch dieses Leben), du bist aber auch dies nicht und gibst dieses am Ende deines Lebens ab. Wenn man deinen Körper solange unter dem Mikroskop betrachtet, bis man auf der atomaren Ebene angelangt ist, dann wird ersichtlich, dass unser Körper nur aus Energie besteht, die sich zu einer festen Form anzieht, alles befindet sich stets in schwingender Bewegung. Du nimmst auch verschiedene Rollen in deinem Leben ein, aber auch hier, bist du diese nicht. Du kannst sie dir auswählen wie ein Kostüm und wieder zurück in den Schrank hängen. Ebenso verhält es sich mit den Tätigkeiten, du machst diese, bist sie aber nicht. All dies unterstützt dich im Leben, um in dieser Welt zu agieren.

Nun gut, und was bist du dann? Diese Frage kannst du dir am einfachsten in der Stille stellen und dann der Antwort deiner Seele oder deines höheren Ichs lauschen. Deine wahre Essenz ist so viel mehr, als wir uns vorstellen können. In dir steckt ein Schatz voller Liebe, Güte und Licht. Wenn du dir dessen bewusst bist, kann sich dein Leben auf angenehme Art und Weise positiv für dich verändern. Wenn du dich veränderst, veränderst du dein Umfeld mit, weil alles miteinander verbunden ist.

Ich wünsche dir viel Spass beim Erkunden deines wundervollen Selbst und freue mich, wenn du deine Erkenntnisse mit mir teilen magst.

Buchempfehlungen:

  • «Das Märchen vom Tod» von Marie-Claire van der Bruggen
  • «Licht-Arbeit» von Barbara Ann Brennan
  • «Die Wirklichkeit der höheren Welten» von Rudolf Steiner
  • «Faszination Rudolf Steiner» von Axel Burkart

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Gedankenhygiene

20. Juni 2020

Mit was für Gedanken und Gefühlen stehst du morgens auf? Sind es Gedanken der Dankbarkeit und Freude darüber, dass du z.B. gesund bist, dich dein Bett so bequem schlafen liess und du sanft von der Sonne oder vom Vogelgezwitscher geweckt wurdest? Oder sind es Gedanken des Ärgers und der Frustration darüber, dass du z.B. brutal vom Wecker geweckt wurdest, du Null Bock auf den unbefriedigenden Job verspürst und es erst Dienstag ist?

Die Qualität deiner Gedanken macht einen erheblichen Unterschied in deinem Leben aus. Wenn du dir vorstellst, dass du rund 60 000 Gedanken täglich unbewusst und bewusst denkst, bekommst du ein ungefähres Gefühl dafür, wie wichtig es ist, sich öfters ganz bewusst um die eigenen Gedanken zu kümmern.

Es gibt verschiedene Ansätze wie du mit deinen Gedanken umgehen kannst. Einerseits kannst du dich achten, wie du dich bei bestimmten Gedanken fühlst. Wenn du dich freudig, energiegeladen und gut fühlst, weisst du, dass dies ein dich stärkender Gedanke ist, den du immer wieder wiederholen kannst. Du entscheidest dich also ganz bewusst dafür, diesen (sich gut anfühlenden) Gedanken weiterzudenken. Genauso wichtig sind auch deine anderen Gedanken, die dich z.B. eifersüchtig, neidisch, wütend oder energielos fühlen lassen. Auch da ist es wichtig, zu spüren und ehrlich zu hinterfragen, wieso dich diese Gedanken so fühlen lassen. Sind es Aspekte von dir, die du auch gerne selber leben willst, du dir diese aber noch nicht erlaubst? Oder werden diese «negativen» Gefühle bei dir ausgelöst, weil du noch gegen deine Wahrheit lebst? Oder gibt es noch aktive Verletzungen in dir, die dir dadurch spürbar werden? Oder gibst du deine Verantwortung ab und gibst die «Schuld» an Personen, Umstände und Dinge weiter? Wie bei der Einleitung: dass der Wecker dich brutal weckt, wobei du einfach früher ins Bett gehen kannst, oder dir eine Beschäftigung suchen kannst, die dir wirklich Spass macht, so dass auch der Dienstag völlig in Ordnung ist und es motivierend ist noch bis Ender der Woche weiter zu arbeiten. Je achtsamer du mit deinen Gedanken bist, desto einfacher kannst du selber entscheiden, welche Gedanken du weiterdenken willst.

Meditation, Entspannungsübungen, Energietherapie und Yoga helfen dir dabei, deinen Geist zur Ruhe zu bringen und dir deine Gedanken bewusster zu werden.

Ein anderer Ansatz mit deinen Gedanken umzugehen ist, diese in einem Dialog zu bestätigen. Also z.B. bei einem aufkommenden Selbstzweifel, bestätigst du ihn mit: «Danke für deinen Kommentar.» Dadurch soll der Gedanke abgeschlossen werden.

Je mehr du dir deinen Gedanken bewusst wirst und darauf achtest, wie du dich dabei gerne fühlen möchtest, desto einfacher wird es mit der Zeit. Du wirst eine tiefgreifende Veränderung in dir und um dich herum spüren.

«Meine Fähigkeit bewusst zu reagieren ist grenzenlos, meine Fähigkeit zu handeln hingegen begrenzt. Ich bin voll und ganz verantwortlich für alles was ich bin, und alles, was ich nicht bin, für meine Fähigkeiten und meine Unfähigkeiten, für meine Freude und meinen Jammer. Ich bin es, der entscheidet, welcher Art meine Erfahrung in diesem Leben und darüber hinaus ist. Ich bin der Schöpfer meines Lebens.» Aus dem Buch: Sadhguru – Die Weisheit eines Yogi.

Ein weiterer Aspekt in Bezug auf deine Gedanken ist, dass dein Unterbewusstsein und dein Körper dir immer zuhören. Was du denkst, das hört auch dein gesamtes System. Das Unterbewusstsein beeinflusst unaufhörlich alle Funktionen des Körpers. Die Gedanken, Gefühle und Überzeugungen die du dir täglich zuführst werden von deinen Zellen gehört und sie glauben dir. Dies bestätigte unter anderem Bruce Lipton (Zellbiologe) in seinem Buch «Intelligente Zellen». Ähnliche Forschungsergebnisse hat Wim Hof mit seiner Kältetherapie und den darin aktiv gesetzten Absichtsgedanken bewiesen, die unmittelbare Reaktionen im Körper auslösen und steuern. Das ist eine riesen Chance, die du positiv für dich und dein ganzheitliches Wohlbefinden und deine Gesundheit nutzen kannst.

«Hör dir einmal selbst zu. Wenn du merkst, dass du etwas dreimal sagst, dann schreib es auf. Es ist zu einem Muster für dich geworden. Schau dir am Ende der Woche deine Liste an, und du wirst sehen, wie deine Worte mit deinen Erfahrungen übereinstimmen. Sei bereit, deine Worte und Gedanken zu ändern, und beobachte, wie dein Leben sich verändert. Es liegt in deiner Macht und ist deine Wahl. Niemand denkt in deinem Kopf ausser dir.» aus dem Buch «Heile deinen Körper» von Louise L. Hay.

Weitere Buchempfehlungen:

  • «Das Wunder Ihres Geistes» von Dr. Joseph Murphy.
  • «Achtsam sprechen – achtsam zuhören, die Kunst der bewussten Kommunikation» von Thich Nhat Hanh
  • «Glück ist kein Zufall – das grosse Lesebuch des positiven Denkens» Sammelwerk von verschiedenen Autoren
  • «Think and grow rich» von Napoleon Hill
  • «Krankheit als Symbol, Handbuch der Psychosomatik und Integralen Medizin» von Dr. Ruediger Dahlke

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